Ausbildung

Übungszeiten

Mittwoch ab 17.00 Uhr
&
Samstags ab 15.00 Uhr

Im Boxerklub Hannover werden Hunde für die Begleit-,  Fährten- und Gebrauchshunde-Prüfung nach IPO (Internationale Prüfungsordnung) ausgebildet.
Unter der Anleitung erfahrener Ausbilder arbeiten unsere Sportsfreunde mit ihren Hunden regelmäßig auf dem Ausbildungsplatz um das große Ziel „Prüfung“ zu erreichen. Für die nicht so erfahrenen Hundefreunde wollen wir hier kurz die einzelnen Prüfungsarten erklären.

prüfung

 

Die Begleithundprüfung (BH)

Die Begleithundprüfung auch BH genannt, besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil wird der Hund mit seinem Hundeführer auf dem Übungsplatz durch einen Leistungsrichter im Gehorsam geprüft. Dazu gehören folgende Übungen; der Hund hat freudig bei Fuß in verschiedenen Gangarten zu gehen, einmal mit und einmal ohne Leine. Dann folgt noch die Sitz- und die Platzübung. Danach beginnt der zweite Teil der Prüfung, der so genannte Straßenteil. Hierbei wird überprüft ob sich das Team, Hund und Hundeführer in ganz normalen Alltagssituationen sicher in der Öffentlichkeit bewegen kann.
Es werden ganz alltägliche Situationen nachgestellt. Der Hund wird z.B. mit Joggern, Radfahrern, hupenden Autos usw. konfrontiert. All das muss er gelassen ertragen um das Prüfungsziel zu erreichen. Der Hundeführer der zum ersten Mal an einer Prüfung teilnimmt, muss auch noch einen schriftlichen Test absolvieren, den so genannten
Sachkundenachweis.
Nach bestandener BH steht dem Team die hundesportliche Vielfalt offen und es hat die Qual der Wahl was es weiterhin trainieren möchte.

Die Fährtenhundprüfung

Wer sich mit seinem vierbeinigen Freund gern in freier Natur beschäftigt, für den ist die Fährtenarbeit genau das Richtige. Sie besteht nur aus einer Disziplin, diese verlangt dem Team aber ein hohes Maß an Konzentration und Kondition ab. Die bis zu zwei Kilometer lange, von einer dem Hund fremden Person (Fährtenleger) getretene Spur, muss der Hund erschnüffeln und dabei verschiedene Gegenstände die auf dieser Fährte liegen finden. Wie man dieses hohe Ziel erreicht, erfahren Sie in unseren Übungsstunden.
Für viele Hundesportler ist die nächste Prüfungsart die „Königsklasse“ in der Hundeausbildung.

Die Gebrauchshunde-Prüfung nach IPO

IPO steht für Internationale Prüfungsordnung.
Die IPO Prüfung besteht aus drei Elementen, in dem das Team geprüft wird. Dazu gehören die Fährtenarbeit, der Gehorsam und der so genannte Schutzdienst. Die IPO Prüfung gibt es in drei Schwierigkeitsstufen. Angefangen mit der IPO 1 steigern sich die Anforderungen bis zur IPO 3. Jede Prüfungsstufe beginnt mit der Fährtenarbeit.
Ähnlich wie bei der Fährtenhundprüfung soll der Hund auch hier eine Spur verfolgen und Gegenstände finden. Allerdings ist hier die maximale Länge auf 800 Schritt begrenzt. Als zweites Element der Prüfung wird der Gehorsam geprüft. Eine Vielzahl von Übungen muss das Team meistern, um dann zum Schutzdienst zugelassen zu werden. Der Begriff Schutzdienst ist mittlerweile nicht mehr zeitgemäß. Vielmehr geht es ausschließlich darum, das Schutzdiensthelfer und der korrekt ausgebildete IPO Hund um die Beute (Schutzarm) kämpfen. Wer glaubt er brauche einen Hund zu seiner Verteidigung ist bei uns fehl am Platz.
Für weitere Fragen der Ausbildung steht Ihnen der Boxerklub Hannover gerne zur Verfügung.

Im Frühjahr und im Herbst findet regelmäßig eine Prüfung statt.